Lissabon: wunderschöne Ausflüge

Bei meinem Aufenthalt in Lissabon habe ich natürlich auch ein paar Ausflüge in die nähere Umgebung unternommen. Schließlich will man ja etwas Abwechslung haben und nicht nur immer in der Stadt hocken. Obwohl man das in Lissabon durchaus machen kann, weils einfach eine wunderschöne Stadt ist. Natürlich kann man jede Menge machen, ich zeige euch aber gerne mal was ich in der Zeit so unternommen habe. Vielleicht ist ja da der ein oder andere nützliche Tipp dabei. 🙂

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Estoril / Cascais

Eines meiner ersten Ziele war Estoril, weil ich unbedingt an den Strand musste. Da ich in der Woche immer Schule hatte, dachte ich mir, dass ich direkt am Sonntag dann einen Ausflug dahin wage. Tja das war irgendwie nicht soo schlau, da gefühlt halb Lissabon dort war. Der Strand war relativ überfüllt und da hätte ich mich irgendwie ungern in die Menge gelegt. Zum Glück war ich hier ehe nur auf durchreise. Aber an sich war es wirklich wunder schön. Das hatte halt wirklich was vom typischen Badeurlaub. Schöner Sandstrand, super erfrischendes Wasser und jede Menge Imbissbuden an der Strandpromenade.

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Ich bin mit dem Zug vom Cais do Sodré  bis zur Station Estoril gefahren und bin dann am Wasser bis Cascais gelaufen. Der Zug fährt im 20 Minuten-Takt. Zwischendurch habe ich auch angehalten und habe mir dass was zu essen geholt. Ich fands eigentlich ganz schön. Ab und zu war es auch etwas ruhiger und das habe ich dann genutzt um Bilder zu machen oder ein kurzes Päuschen einzulegen. Aber wie gesagt, ihr solltet schon lieber in der Woche herkommen.

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Guincho Beach

Wie bereits erwähnt war ich nur auf Durchreise in Cascais. Mein eigentliches Ziel lag noch weiter im Westen Portugals. Ich wollte unbedingt eine tolle Landschaft gepaart mit einen schönen Strand. Und dafür kann ich euch nur empfehlen mal zum Guincho Strand zu fahren. Es war wunderschön und viel weitläufiger, sodass man auch seine Ruhe haben konnte, wenn man möchte. Allein der Ausblick von der Straße mit dem Weg der zum Strand führt hat mich wahnsinnig glücklich gemacht! Zunächst läuft man diese lange Holztreppe entlang bevor man dann über eine große Sanddüne zum Strand kommt. Ich fand den Anblick gigantisch, mit den Bergen und der wunderschönen Küste im Hintergrund. Mich wurmt es immer, wenn man das Gesehene immer nicht mit der Kamera festhalten kann. In echt ist es einfach viel umwerfender.

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Als aller erstes Musste ich mich natürlich in die Wellen stürzen. Ich hatte eine Abkühlung dringend nötig, denn die Anfahrt hat ewig gedauert. Wer die Möglichkeit hat sollte sich vielleicht ein Auto mieten. Denn erstmal braucht man eine Weile nach Cascai und dann fährt man noch ewig mit dem Bus bis zum Strand. Und der fährt leider nur alle 20 Minuten.

Jedenfalls kann ich auch nicht ewig auf der faulen Haut liegen und bin dann mal den Strand entlang spaziert suchte mir eine Ecke die etwas ruhiger war. Ganz am Ende bei den Steinen angelangt entdeckte ich ein Fleckchen Paradies. Ich konnte überhaupt nicht verstehen, wieso hier keiner hinkam. Hier konnte ich in Ruhe Fotos machen und noch etwas entspannen. Achten darauf wie das Wasser steht, wenn ihr um die Felsen herumlauft. Denn auf dem Rückweg unterschätzte ich die Stärke und Höhe der Wellen und war nochmal klatschnass.

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Erwähnte ich schon, dass ihr euch lieber ein Auto besorgen solltet? ich bin ja mit dem Bus angereist und hatte mich eigentlich versucht zu informieren, wann der letzte Bus fährt. Aber irgendwie gibt die Kommunikation mit dem Busfahrer wohl schief. Jedenfalls war ich tatsächlich pünktlich an der Haltestelle, aber anscheinend wie die Haltestelle um die Zeit nicht angefahren. Tja, das saß ich dann wohl in Guincho fest. Ich stapfte erstmal drauf los und brainstormte, als ich dann zwei Portugiesen entdeckte, die gerade versuchten ihr Surfbrett ins Auto zu wuchten. Die waren super nett und mussten zum Glück auch nach Cascais sodass sie mich mit nehmen konnten. Das war echt super nett und rettete mir meinen Hintern.

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Alges Beach

Da ich in der Woche nicht die Zeit hatte riesige Ausflüge zu planen, hatte ich mich an einem Tag dazu entschlossen ausschließlich am Strand rumzuliegen. Ich schaute auf der Karte nach dem nächsten Strand und fuhr mit dem Zug wieder Richtung Cascais und stieg an der ersten Stelle aus, die nach Strand aussah. Es ist nicht der schönste Strand, aber trotzdem schön genug um einfach mal schnell der Stadt zu entfliehen und einen Beachtag einzulegen. Und das Gute: es war wirklich sehr leer am Stand und man ist wieder schnell in der Stadt. von hier aus kommt man auch super schnell nach Belem. Wieso also nicht Standtag mit Kultur verbinden? 🙂

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Almada

Der Klassiker unter den Must-See-Plätzen in der Nähe von Lissabon ist definitiv die Cristo Rei Statue in Almada. Almada ist die Stadt auf der anderen Seite des Tejos und ist super schnell mit dem Bus oder mit der Fähre zu erreichen. Ich hatte mich für die Fähre entschieden, die vom Cais do Sodré abfuhr, weil ich gerne einen Blick vom Wasser auf die Stadt und die Brücke haben wollte. Wenn ihr in Cacilhas  angekommen seid könnt ihr mit einem Bus direkt zur Statue fahren und von dort aus den Ausblick genießen. Von dort aus könnt ihr auch die Brücke nach Lissabon sehen: Ponte 25 de abril. Sie ähnelt stark der Golden Gate Bridge in San Francisco, ist aber natürlich sehr viel kleiner. Almada ist auch wirklich sehr nett anzuschauen, ich würde euch empfehlen, dort auch etwas entlang zu schlendern und euch treiben zu lassen.

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Costa Da Caparica Strand 

Wo ich selber leider nicht war, weil ichs zeitlich nicht geschafft habe ist der Strand Costa da Caparica. Eine Freundin hatte mir den empfohlen und auch viele Einheimische hatten mir gesagt, dass er sehr schön sein soll. An dem Tag wo ich geplant hatte hinzufahren, hatte es leider geregnet und dann war schon Abflug in die Heimat. Aber ich wollte euch diesen Tipp trotzdem nicht vorenthalten. Der Weg ist zwar wohl etwas länger, aber es soll sich wirklich lohnen!

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aisyklein