Death Valley Nationalpark

Auf unseren Roadtrip durch West-USA sind wir natürlich auch durch den Death Valley Nationalpark gefahren. Wir hatten die Nacht in einem Hotel kurz vor der Wüste übernachtet und haben uns dann in der Frühe auf gemacht das „Tal des Todes“ zu erkunden. Der Morgen war schon ziemlich spektakulär, da wir komplett verlassen in der Wüste standen. Es war schon sehr toll den Death Valley in der Morgensonne zu sehen.

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Natürlich hatten wir jetzt nicht vorher geschaut was man im Death Valley so alles sehen kann. Ehrlich gesagt dachte ich auch, dass es einfach nur eine Riesen-Wüste ist mit einer Straße, die dort durch führt. Auf dem Weg sind wir dann aber immer mal zu einem Aussichtspunkt gefahren, die ausgeschildert waren oder haben einfach am Straßenrand gehalten.

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Zabriskie Point
Hier hatten wir unseren ersten Stop auf unser Fahrt durch das „Tal des Todes“. Da gibt es eine Aussichtsplattform, die vom Highway aus ausgeschildert war. Da mussten wir etwas hochlaufen, aber das war völlig ok. Und da es noch relativ früh war, waren auch nicht viele Menschen unterwegs. Diese Erosionslandschaften sahen wirklich toll aus und wirken mit den verschiedenen Farben wie ein Gemälde. Es war übrigens nicht unangenehm heiß, da wir im November dort waren. Ich denke das ist eine super Zeit um durch so eine trockene Landschaft zu fahren. Morgens war es sogar noch recht frisch und ich musste meinen Hoodie anziehen.

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Furnace Creek Ranch
Irgendwann kam natürlich der Hunger. Ich bin mir nicht mehr sicher ob wir überhaupt gefrühstückt hatten. Ich glaube wir hatten nur irgendwas zusammengewürfeltes aus unseren Supermarktresten und jede Menge Wasser. Also sind wir bei der nächst besten Gelegenheit rangefahren und haben ordentlich gegessen. Das war auch der Plan, mein Freund wollte unbedingt in ein richtig rustikales Diner gehen und hatte gehofft, dass wir im Valley so etwas finden. Das Einzige was kam war die „Furnace Creek Ranch“ und es war großartig. Diese ganzen Pancakes waren sicherlich nicht das beste für die schlanke Linie, aber ich hab´s geliebt.

Mustard Canyon Drive
Vollgestopft mit leckerem Frühstück ging es dann weiter. Auf dem Navi entdeckten wir einen kleinen Weg der parallel zur unserer Route lang führte und nur ein minimaler Umweg war. Mein Freund wollte mit dem Jeep unbedingt mal etwas „offroad“ fahren, also nahmen wir den Schleichweg. Das war gar nicht mal so schlecht. Zwar würde ich nicht extra deswegen dort lang fahren, aber so ganz allein zwischen den Gesteinen lang zu fahren hatte auch etwas für sich.

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Mesquite Flat Dunes
Als wir an dieser Stelle angelangt waren mussten wir einfach anhalten. Es sah wirklich toll aus und wir wollten natürlich Bilder davon machen. Genau so hatte ich mir den Death Valley eigentlich vorgestellt. Bisschen Wüste mit Sand und ein paar kargen Bäumen.

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Genau das finde ich großartig an Roadtrips. Man sieht viele verschiedene Dinge auf seiner Reise und reist nicht nur von A nach B. Vor Allem wenn man spontan ist und sich Zeit nimmt, entdeckt man vielleicht die ein oder andere versteckte Sehenswürdigkeit oder Naturschauspiel. Wart ihr schon mal auf einem Roadtrip?

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Natürlich ging unsere Reise noch weiter, aber das folgt dann in einem weiteren Beitrag. Zu lange Blogbeiträge können doch sehr anstrengend zu lesen sein, deshalb vertagen wir den Rest. Ich hoffe euch gefällt der Beitrag und ich würde mich über Feedback jeglicher Art freuen. Tolles Wochenende wünsch ich euch!

aisyklein